
... seit zwei Stunden durch den Wald, westsüdwestlich von Hoyerswerda. Auf schnurgeraden, weichen Wegen, ohne Autos, Häusern oder Menschen. Und sehr zu meiner Freude lässt sich auch kein Wild blicken oder wittern, also kann Sam die ganze Zeit sein eigenes Tempo frei laufen. Mal vorne, mal hinten und nach Belieben markieren, wo immer es ihm taugt :-) Eine gute Stunde werden wir noch unterwegs sein, bis wir die Stadtgrenze erreichen.
Roobert zu Montag, 29. Mai 06 am 18:01 Uhr | Permalink | Kommentare (2)

Mit dieser Etappe kann ich zufrieden sein! Auf der Strasse wären es 32 km von Königsbrück gewesen, gegangen sind wir wohl so zw. 36 und 38 km. Und die waren sehr schön!
Hoyerswerda ist ein schmuckes Städtchen, das, wie mein Wohltäter von vorgestern erzählte, unter starker Abwanderung seit der Wende leidet.
Morgen gönne ich mir wieder eine kurze Etappe bis Spremberg, das schon im Bundesland Brandenburg liegt! Und ab dort folge ich wieder dem Europ. Fernwanderweg E10 Richtung Berlin!

Roobert zu Montag, 29. Mai 06 am 22:14 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Roobert zu Dienstag, 30. Mai 06 am 15:49 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

Die heutige Etappe verlief durchwegs auf einem asphaltierten Radweg (und ein paar km Straße), was mir aber dank guter Schuhe und dämpfender Einlagem nicht wirklich etwas ausmacht.
Dass wir nun Sachsen durchwandert haben, erfüllt mich mit einer gewissen Zufriedenheit. Schon scheint Berlin in Griffweite zu sein, aber erst kommt morgen Cottbus dran!
Die Karten, die ich dzt. habe, taugen zwar nicht viel, aber ich hoffe, dass der E10 ausreichend gut markiert ist und dass ich morgen in Cottbus wieder welche vom Landesvermessungsamt bekomme.

Roobert zu Dienstag, 30. Mai 06 am 21:21 Uhr | Permalink | Kommentare (5)

Heute gabs zum ersten Mal den ganzen Tag keine Sonne, es war ziemlich kühl und kurz vor Cottbus begann es auch noch zu regnen ... Karten für die nächste Etappe habe ich auch noch nicht, muss daher morgen Vormittag im Zentrum von Cottbus danach suchen.
Landschaftlich war vor allem die Strecke zw. Bräsinchen und Frauendorf reizvoll - ein kleines Wegchen neben der Spree, viel zu schmal für Fahrräder. Dort habe ich völlig vergessen zu fotografieren! Das Bild hier stammt schon von kurz vor Cottbus.
Roobert zu Mittwoch, 31. Mai 06 am 21:03 Uhr | Permalink | Kommentare (2)

Nein, so spät sind wir nicht angekommen :-) eh schon kurz nach 17 Uhr, nach gut 5 Std. Gehzeit + Pausen. In der Zwischenzeit habe ich bemerkt, dass mir kartenmäßig nur ein Stück von 15 km von hier nach Werben fehlt und das sollte ich morgen relativ leicht auftreiben können. Zudem regnet es nicht mehr und binnen Minuten erwarte ich das Abendessen hier im 'Mosquito', einem sehr netten Lokal. Meine Stimmung hat sich seit dem letzten Beitrag also deutlich verbessert ... ;-)

Aus: Wanderungen durch Brandenburg', Trescher Verlag.
Roobert zu Mittwoch, 31. Mai 06 am 22:15 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

Über 6 km sind wir auf dieser Strasse nach Westen gegangen und es war die Falsche! Zum Glück verlief die Richtige fast parallel, also war der Umweg von Kolswitz nach Norden nur kurz. Aber bis ich den Irrtum bemerkt habe, habe ich mich *sehr* gewundert. Der Grund war eine falsche Auskunft am Stadtrand von Cottbus. Mittlerweile sind wir wieder auf dem richtigen Kurs Richtung Werben und endlich wieder im ruhigen Wald.
Roobert zu Donnerstag, 01. Juni 06 am 13:27 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Roobert zu Donnerstag, 01. Juni 06 am 15:23 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Roobert zu Donnerstag, 01. Juni 06 am 16:03 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

Bis auf die anfängliche Strassenstrecke eine sehr schöne Etappe! Der erste Eindruck vom Spreewald war bezaubernd und ich ahne, dass es in den nächsten Tagen noch besser wird.
Hier in Burg ist am Abend weniger los, als in einem tschechischen Kleindorf, habe aber ein nettes Quartier mit lieben (und auch hundefreundlichen) Wirtsleuten gefunden.
Schön langsam muss ich mir überlegen, von welcher Richtung wir in Berlin einmarschieren werden ... :-)

Roobert zu Donnerstag, 01. Juni 06 am 23:14 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Freitag, 02. Juni 06 am 13:56 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

Hier gibt es wenigstens ein Lokal, das nicht mit Einbruch der Dämmerung zusperrt ... Untertags tummeln sich hier hunderte Boots- und Fahrradtouristen, aber abends sagen sich nur die berühmten Spreewalder Gurken gute Nacht ...
Heute schlafen wir zur Abwechslung wieder mal im Zelt am Campingplatz, damit ich es nicht umsonst durch halb Europa trage :-)
Die heutige Etappe war wieder sehr abwechslungsreich, erst eine Landschaft wie ein riesiger Park, dann zahllosen Kanäle im Wald und letztlich die meditativen 10 km geradeaus auf weiter Flur. Und zum ersten Mal steht hier in Lübben 'Berlin' auf den Wegweisern des Weitwanderwegs E10 angeschrieben! Nur noch 75 km, also 3 oder max. 4 Tage, falls wir noch einen Ruhetag einlegen. Zur Einstimmung schmökere ich schon in der 'Berliner Zeitung' :-)

Roobert zu Freitag, 02. Juni 06 am 22:39 Uhr | Permalink | Kommentare (1)

Die erste Tageshälfte stand ganz im Zeichen der vier Teichgruppen zwischen Lübben und Schleppzig, wo wir gerade rasten. Auf dem Radweg ist soviel los, dass es schon lästig ist. Und fast alle lassen im Vorbeifahren irgendeine Meldung über Sam und seinen Rucksack los, 2/3 meinen 'oooch kuck mal, wie niedlich', das andere Drittel bedauert den armen Hund.
In Tschechien haben die Leute nur interessiert geschaut, in Sachsen gegrinst und seit Brandenburg gibt es kaum eine Begegnung ohne Kommentar.
Jetzt ziehen wir weiter nach Köthen, wo ich schlauerweise schon telephonisch ein Privatquartier reserviert habe, weil wegen Pfingsten sonst alles ausgebucht ist. Und den auf der 'Kompass'-Wanderkarte eingezeichneten Campingplatz gibt es schon seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht mehr ...
Roobert zu Samstag, 03. Juni 06 am 15:16 Uhr | Permalink | Kommentare (3)

Das ist zwar nicht in Köthen (davon habe ich noch kein Foto), sondern kurz vor Groß Wasserburg, aber ein Beispiel dafür, dass heute auch Wesen ohne Fahrrad neugierig sein konnten. Als wir an der ca. 20 Kühe zählenden Herde vorbeikamen, trabten alle auf uns zu. War trotz des Elektrozauns ein bissi spannend ... :-) Abgesehen davon: Morgen verlassen wir den Spreewald und betreten den 'Naturpark Dahme'.

Roobert zu Samstag, 03. Juni 06 am 23:06 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Sonntag, 04. Juni 06 am 13:08 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

... im Gasthof 'Zum Alten Krug'.
Das war heute wieder Mal eine ganz ordentliche Etappe mit 6,5 Std. Gehzeit + Pausen. Die in Groß Köris fiel ungewöhnlich lang aus, weil der Koch in der Pizzeria genau 1 Std. für eine Knoblauchsuppe und Mozarella brauchte ;-) Aber, wie schon mehrmals erwähnt, hab ich es ja nicht eilig ...
Übrigens endet mein Kartenmaterial knapp 2 Std. westlich von Kallinchen, in Zossen, und wenn ich dort nichts Vernünftiges bekomme, werde ich mir die paar km bis zur Berliner Stadtgrenze schenken und ganz einfach mit der Bahn nach Berlin-Schönefeld fahren, wo ich eine Arbeitskollegin von vor 20 Jahren wieder treffen werde ... Das kann ich mir schon erlauben, oder? ;-)

Roobert zu Sonntag, 04. Juni 06 am 21:57 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Roobert zu Montag, 05. Juni 06 am 13:23 Uhr | Permalink | Kommentare (4)

Mit Sabine und Andreas im ältesten lateinamerikanischen Lokal Berlins! Und weil es hier so gemütlich ist, anders als in anderen großen Städten bisher, werde ich noch einen Ruhetag einlegen. Außerdem schmerzt mein linker Knöchel seit dem ehrgeizigen Marsch von Kallinchen nach Berlin und ich brauche noch Ruhe. Und letztlich gibt es hier die riesige Hundefreilaufzone 'Hundekehl', die ich Sam gerne erleben lassen möchte, also bleiben wir einfach noch da!
Roobert zu Mittwoch, 07. Juni 06 am 00:49 Uhr | Permalink | Kommentare (3)
Heute waren wir mit Andreas ein paar Stunden in einer großen Hundezone im Westen Berlins, wo Sam wieder mal ausgiebiger soziale Kontakte pflegen konnte.
Was mir in Berlin auffällt, ist das sehr entspannte Verhältnis, das man hier zu Hunden hat. Fast alle Hunde laufen auch mitten in der Stadt unangeleint herum und sind ausgesprochen cool drauf. Kein Gekläffe, keine Rangeleien, wirklich sehr angenehm.
Meinem Knöchel gehts zwar schon deutlich besser, aber ich werde (mindestens) noch einen dritten Ruhetag hier einlegen. Zum Einen genieße ich die nette Gesellschaft von Sabine und Andreas und zum Anderen fühl mich wie schon berichtet sehr wohl hier und kuriere den überanstrengten Knöchel lieber hier aus, als evtl. irgendwo anders eine Zwangspause einlegen zu müssen.

Roobert zu Mittwoch, 07. Juni 06 am 15:54 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Wie es aussieht, werde ich noch bis Sonntag oder Montag in Berlin bleiben. Meinem Knöchel geht es jeden Tag deutlich besser, aber ich will nichts riskieren und das ist hier wirklich der beste Platz zum Auskurieren.
Ein weiterer Grund, warum mir Berlin so gut kommt, ist wohl auch das viele Grün. In fast allen Strassen stehen Bäume und gibt es Grünstreifen. Gestern haben wir einen in einer Zeitung beschriebenen öffentlichen Hundespielplatz im Ortsteil Reinickendorf besucht, aber das war ein unnötiger Weg. Was groß als "erste allgemein zugänglicher Trainingsplatz für Hunde in Deutschland" angekündigt war, stellte sich als mickriges kleines Areal mit ein paar unprofessionelles Geräten heraus. 3 Hürden, ein Betontunnel, eine Wand und ein fixer Slalom und das alles auf 1000 qm, nicht mal eine Wasserstelle war dort.
Heute bin ich in Kreuzberg herumspaziert, von dort sind auch die beiden Bilder unten: Blick vom Kreuzberger Denkmal auf die Stadt und der Wasserfall ebendort. Fotos mache ich hier sonst eigentlich keine, da hätte ich zu viel zu tun.
Die Stadt ist völlig im Fußball WM-Fieber, viele Autos haben Deutschlandfahnen am Dach montiert und heute ist ja hier das Eröffnungsspiel Deutschland Costa Rica. Das werde ich mir schon anschauen, aber nicht auf einem der "Public Viewing Areas" mit zig tausend anderen, sondern in einer der Stammkneipen von Sabine und Andreas ...
Wenn es dann am So. oder Mo. weitergeht, kommen auch wieder mehr Fotos, versprochen :-) Das Kartenmaterial habe ich schon bis ca. in die Mitte von Mecklenburg-Vorpommern (kurz: Meck Pom :-) , die weitere Strecke muss ich mir dann vor Ort organisieren.

Roobert zu Freitag, 09. Juni 06 am 14:53 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
LOWTECH - tentstation.de
Wieder durch eine Zeitungsmeldung angeregt habe ich mir heute einen Campingplatz in Berlin angesehen. Tolle Idee: Nur 5 Gehminuten vom neuen Hauptbahnhof entfernt, mitten in der Stadt, haben findige Leute auf dem Gelände eines aufgelassenen Schwimmbads in Moabit einen Campingplatz aufgemacht. Grün, ruhig, genügend Infrastruktur, total zentral, echt gut.
Mehr gibts hier: www.tentstation.de

HIGHTECH - der neue Hauptbahnhof
Das Kontrastprogramm zum Campingplatz, wie gesagt nur 5 Minuten entfernt. Ziemlich viel Glas auf 4 Ebenen ...


Fussball-WM-Impressionen
So zB sieht es dzt. in Berlin aus ... und das ist noch ziemlich untertrieben :-)

Roobert zu Samstag, 10. Juni 06 am 16:39 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Heute sind wir im Osten Berlins herumgestreunt, vom Alexanderplatz zum Volkspark und retour über die Fischerinsel ... Ist schon ein etwas anderes Bild hier, sehr großräumige Plätze und zig Wohnsilos, und je näher es Richtung Westen zurückgeht, desto touristischer wird es wieder.
Unübersehbar: Der Fernsehturm ...
Und was nettes ist der Boulderfelsen im Volkspark - ohne Grafitti geht hier nix :-)
Am Rückweg über die Spree ... wieder einmal, die hatten wir ja schon vor etlichen Tagen :-)
Und ein medizinisches Update, bzw. eine Richtigstellung: Ich habe immer vom maorden Knöchel geschrieben, tatsächlich dürfte es aber eine Sehnenscheidenentzündung knapp oberhalb des Knöchels sein. Wie auch immer, es geht mir jeden Tag besser und ich ziehe ernsthaft in Erwägung, am Dienstag weiterzuziehen. Allerdings bin ich heute (So.) Abend noch nicht ganz schmerzfrei, als schau ma mal ...
Wenn es am Di. nicht ganz gut ist, habe ich kein Problem, noch ein oder zwei Tage in Berlin zu blieben!
Roobert zu Sonntag, 11. Juni 06 am 21:28 Uhr | Permalink | Kommentare (7)
Nun ist es fix: Morgen Mittwoch gehen wir weiter! Die Sehne schmerzt zwar noch ein ganz kleines Bisschen, aber ich bin zuversichtlich, dass es gehen wird. Langsam, nicht zu lange Etappen und ausreichend Pausen, dann sollte es schon ohne Rückfall klappen. Jedenfalls habe ich für morgen schon ein Quartier in Tietzow vorreserviert.
Heute waren wir im Berliner Forst beim Teufelsberg spazieren, eine der vielen großen Grünflächen in Berlin. Dann wieder zurück in die Stadt und zum "Großen Stern", westl. vom Brandenburger Tor. Dort steht die Siegessäule, auf die man auch rauf kann ... 
nette Aussicht von dort oben ... das ist die "Straße des 17. Juni", auf der die "Fan-Meile" der Fußball-WM eingerichtet ist, Live Übertragungen auf großen Leinwänden uvam. Dahinter das Brandenburger Tor und ganz hinten der Fernsehturm am Alexanderplatz.
Roobert zu Dienstag, 13. Juni 06 am 18:34 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Roobert zu Mittwoch, 14. Juni 06 am 18:20 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

Tietzow (ein paar km südwestl. von Kremmen) ist ein nettes Dörfchen und die erste Etappe seit 8 Tagen war sehr angenehm. Die Sehne über dem linken Knöchel habe ich gar nicht gespürt, auch jetzt am Abend nicht, das dürfte überstanden sein!
Die Strecke ging durch drei verschiedene Waldformen, was auch fein war, die Sonne knallte nämlich mit ca. 30 Grad herunter. Dieser Vorteil wird mir und Sam morgen versagt bleiben - bei gleicher vorausgesagter Temperatur steht nur offenes Land am Programm ... bis zum Ruppiner See, der ideal zum Schwimmen sein soll :-)

Roobert zu Mittwoch, 14. Juni 06 am 20:47 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Roobert zu Donnerstag, 15. Juni 06 am 18:54 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Das war eine heftige Etappe! Am Vormittag war es sehr, sehr heiss, dann der Irrweg im Flatower Luch und schließlich noch 15 km am Nachmittag rund um den Ruppiner See bei höchst schwüler Luft und massenweise Gelsen am Ufer. Stehenbleiben war unmöglich, ohne gleich von etlichen Blutsaugern besetzt zu sein. Dagegen waren die letzten 5 km auf der Straße eine Erlösung!
Dafür war es eine sehr abwechslungsreiche Strecke, wohl auch, weil sie sehr lang war :-) mit einer reinen Gehzeit von 7 Std. 25 die drittlängste Etappe seit dem Beginn am 1. Mai. Irgendwie fühle ich mich noch kräftiger als vor der achttägigen Pause in Berlin ...

Roobert zu Donnerstag, 15. Juni 06 am 22:37 Uhr | Permalink | Kommentare (5)

Warum nicht auch mal so ein Bild? ;-) Aus Neuruppin kommen wir, Rheinsberg ist das Tagesziel für heute und in Stendenitz am Zermützelsee sitze ich momentan bei einem Kännchen Kaffee und einer großen Flasche Mineralwasser. Und Sam unterhält sich mit einem Golden Retriever Weibchen. Der blaue Balken links ist die Markierung des Europäischen Fernwanderwegs E10, dem ich seit Tschechien teilweise immer wieder folge. Den ganzen Verlauf des E10 könnt ihr zB auf www.fernwege.desehen.
Roobert zu Freitag, 16. Juni 06 am 16:02 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

... am Grienericksee im Ruppiner Wald- und Seengebiet. Heute war der letzte ganze Tag in Brandenburg, denn morgen Nachmittag überschreiten wir die Grenze nach Mecklenburg-Vorpommern!
Die heutige Etappe war durchschnittlich lang (Geh-netto 6,5 Std.) und wieder recht abwechslungsreich. Erst gings entlang von immerhin 5 Seen (habe ich die Gelsen schon erwähnt? :-), dann wieder mal lange Geraden durch Wald und Flur und letztlich der erwähnte Auf- und Abstieg in den Krähenbergen ...
MeckPom, wir kommen!

Roobert zu Freitag, 16. Juni 06 am 22:24 Uhr | Permalink | Kommentare (2)

... in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte. Die heutige Etappe brachte wieder einmal einen deutlichen Landschaftswechsel mit sich. Anfangs ging es noch durch den dichten Wald der 'Flachen Heide', aber in Mecklenburg-Vorpommern (Kurzform: Meck-Pom :-) beginnt das Land der kleinen und großen Seen.
Was mich überrascht hat: Die Dichte und Fluggeschwindigkeit der hiesigen Gelsenpopulation. Die letzten 7 km musste ich selbst für meinen an sich schnellen Schritt noch einen Zahn zulegen, um den Biestern wenig Landemöglichkeiten zu geben. Ich traute mich nicht einmal stehenzubleiben, um die langen Hosenbeine aus dem Rucksack zu holen und anzuzippen ...
Jetzt werde ich noch die Route der nächsten Tage austüfteln, denn der E10 macht nun eine große Schleife nach Westen, der ich nicht folgen will - ich suche den möglichst geraden Weg nach Rügen, von wo wir in einer Woche bis 10 Tagen nach Schweden übersetzen werden! Dann beginnt ein ganz neues Kapitel dieser Wanderung!

Roobert zu Samstag, 17. Juni 06 am 22:04 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Roobert zu Sonntag, 18. Juni 06 am 18:02 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

... am Müritzsee, mit 117 qkm der größten Binnensee Deutschlands. Der Name Müritz soll vom slawischen Wort Morze kommen und bedeutet 'kleines Meer'. So steht es jedenfalls im Beiheft der Kompass-Karte.
Wie auch immer, wir werden morgen hier einen Ruhetag einlegen, wohlverdient nach fünf starken Wandertagen. ZB zum Schwimmen gehen, Bootsrundfahrt machen und wieder mal neue Wanderkarten organisieren. Komischerweise wird das Gebiet in Vorpommern zwischen Demmin und Rügen vom Kompass-Verlag nicht abgedeckt, aber ich hoffe darauf, dass es hier in Waren oder etwas weiter nördlich doch Wanderkarten dafür gibt.
Zur heutigen Etappe: Die netto 6,5 Stunden waren durchschnittlich anstrengend (was ich immer erst abends merke :-) und von monotoner Schönheit. Langsam gewöhne ich mich an die langen Geraden durch den Wald, was heute die volle Länge des Müritzer Nationalparks war. Das saftige grün des Waldes wird einfach nhcht und nicht langweilig!
Übrigens habe ich mich beim gestrigen Eintrag grob geirrt: Bis Rügen (und damit bis zum Übersetzen nach Schweden) werden wir max. noch eine Woche brauchen!

Roobert zu Sonntag, 18. Juni 06 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (4)
Ein sehr gemütlicher Tag! Mittags waren wir kurz im Müritzsee schwimmen und dann stand eine Schifffahrt am Programm. 1 1/2 Stunden auf dem über 30 km langen See (da wird sein Name "kleines Meer" sehr verständlich) ... 
und ein Stückchen einen Kanal entlang, der 150 km bis zur Elbe führt. Beachtet auch dass es einen Kabinenaufbau gibt ...
Als der nämlich eingezogen wurde, dachte ich: "Super Service, so haben wir einen besseren Ausblick. Aber der Grund war eine ziemlich niedrige Brücke :-)
Eben sagte man mir, dass das Interntcafe jetzt sperrt, früher als normal, also leider nur mehr ein Bild: Die Rückkunft im Hafen von Waren...
Till next!
Roobert zu Montag, 19. Juni 06 am 18:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Dienstag, 20. Juni 06 am 14:13 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
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