Der FC Malaga spielt gerade in der Championsleague gegen den AC Milan und wir sind live mit dabei, im Untergeschoß unseres Hauses, und drücken unserer vorübergehenden Heimmannschaft die Daumen!
Drei Spiele in der Championsleague, alle gewonnen. 3:0 gegen Zenith St. Petersburg (das haben wir im Stadion live gesehen), 3:0 gegen Anderlecht und heute 1:0 gegen den AC Milan! Es ist eine Freude, wenn die "eigene" Mannschaft laufend gewinnt, nicht so wie in Ö ... ;-)
Ein Tipp für sportbegeisterte Zuseher: http://www.lshunter.tv, die meisten sportlichen Ereignisse können dort mitverfolgt werden.
Roobert zu Mittwoch, 24. Oktober 12 am 21:52 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Ein Bericht von Matthias über den Besuch seiner Freunde von 20.-24. Oktober 2012:
Endlich bekam auch ich Besuch! Martin und Felix erreichten, wie geplant am Samstag Nachmittag - bereits mobilisiert mit ihrem Mietauto - die Avenida de la Musica. Wir entschlossen uns kurzfristig den angebrochenen Tag noch zu nutzen und machten uns auf den Weg nach Ronda. Am frühen Abend bot uns diese Kleinstadt noch eine traumhafte Kulisse. Besonders die Häuser an der Klippe und die Brücke haben es uns angetan.
Deshalb betrachteten wir diese von oben, ...
... und von unten.
Den Abend haben wir noch gemütlich in Malaga ausklingen lassen.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen einer 60km-Radtour um die Sierra de Mijas. Die überwundenen 1000 Höhenmeter habe zumindest ich noch die nächsten Tage ordentlich gespürt ;) . Ein paar Eindrücke unserer Tour de Mijas:
Ein Video (50 Sek.) von der rasanten Talfahrt! Klicke auf das Bild, das Video öffnet in einem neuen Fenster und lädt eine Zeit lang, es hat rd. 10 MB.
Weil das Radfahren so schön war, fuhren wir am Montag damit gleich noch einmal aus, aber diesmal ging es nur ein paar Kilometer ans Meer. Nachdem wir etwas Meeresluft geschnuppert hatten, machten wir einen Ausflug nach El Chorro, eines der größten Klettergebiete Europas.
Da wir keine Ausrüstung hatten, wollten wir dort nur die Landschaft genießen (obwohl, dort angekommen, Martin schon ein bestimmtes Kribbeln in den Fingerspitzen verspürte).
Am Dienstag, dem letzten Tag meines Besuchers, fuhren wir noch nach Granada. Dort besichtigten wir die Alhambra und die Altstadt.
Die verpasste Kletterei vom Vortag versuchte Martin hier nachzuholen ;)
Nach wenigen Stunden Schlaf reisten Felix und Martin am Mittwoch in der Früh wieder ab.
- Danke für euren Besuch!!! -
Roobert zu Mittwoch, 24. Oktober 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Die letzten drei Tage hatten wir Regen, bei immer noch akzeptablen 17, 18 Grad, und wir bereiten uns auf kühlere Tage vor.
Matthias probiert erstmals unsere Heizung aus, die offene Feuerstelle im Wohnzimmer. Der Test ist gelungen, bald war es wohlig warm im Raum.
Aber nicht nur wir bereiten uns auf kühlere Zeiten vor. In den letzten Tagen haben wir oft einen Gecko zu Besuch gehabt, offenbar um Energie zu tanken:
Das Minireptil aus der Ordnung der Schuppenkriechtiere klettert abends immer wieder in die offene Außenlampe bei unserer Terrasse und sauniert stundenlang ... :-)
Roobert zu Freitag, 26. Oktober 12 am 16:30 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
In Fuengirola, 30 km westlich von Malaga, läuft seit heute eine witzige Aktion: Rd. 80 Gastwirte bieten 3 Wochen lang Tapas an, die allesamt erotisch gestaltet sind. Robert & Kristina sind natürlich dabei ;-)
Heute haben wir 3 Lokale besucht. Im Ersten gabs einen "Kuss aus Fuengirola" - beachtet die Erdbeerzunge oben im Bild!
Im Zweiten servierte man eine verzierte Muschel namens "Mit Bikini".
Und im Dritten und letzten Lokal für heute war es ein Teigröllchen samt Meerestier: Das "Kamasutra Alison".
Die Kellnerin dieser Bar war begeistert: "Heute am ersten Tag haben wir schon 250 Tapas verkauft! Und jetzt geht es erst los!"
Die Aktion läuft noch bis 18. November, da schauen wir sicher wieder mal hin. Umso mehr, als wir einen "Pass" haben und wenn man zehn Lokale besucht - und die Stempel hat, wie im Gipfelbuch :-) -dann gewinnen wir eine Kreuzfahrt für zwei Personen.
Roobert zu Donnerstag, 01. November 12 am 12:46 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Da uns ein Wochenende mit 100 Prozent Regenwahrscheinlichkeit bevorstand, beschlossen wir, eine Kulturreise in die Provinz Córdoba zu machen, rd. 160 km nördlich von Málaga.
ÉCIJA
Die erste Station war das Städtchen Écija, das für seine vielen Türme bekannt ist.
Wie bei uns die Kastanienbäume wachsen in der Stadt die Zitronen auf Bäumen ...
Nach einem zünftigen Brunch am Hauptplatz von Écija fuhren wir 50 km weiter Richtung Córdoba, nach Amodóvar del Rio, wo seit 1200 Jahren die gleichnamige Burg steht.
Am Weg dorthin überquerten wir auch den Fluss Guadalquivir, der gerade, wie alle Gewässer der Gegend, Hochwasser führt.
CASTILLO DEL ALMODÓVAR DEL RIO
Die Burg wurde im 8. Jahrhundert von Arabern errichtet und im frühen 13. Jahrhundert von Ferdinand III., König von Kastilien und León, erobert (der Besuch war deshalb zugleich ein Andenken an Kristinas Vater Ferdl).
Das Castillo de Almodóvar. Die Bilder oben stammen von "Salvatorecoco", einem Wikipedia-Autor. Wir haben trotz zweier iPhones, einer GoPro- und einer Olympuskamera keine bessere Totale hinbekommen ;-)
Die Burg ist kompakt und übersichtlich, ausgesprochen gut zu besichtigen. Entlang der Hauptmauer geht man von einem Befestigungsturm zum anderen und alle Informationen sind auch auf deutsch angeschrieben ;-)
In einerm Raum kann man die gut gemachte Visualisierung eines Angriffs auf die Burg bestaunen:
Klicke auf das Bild, das Video dauert 35 Sekunden und ist 7,7, MB groß.
CÓRDOBA
Die nächste Station war Córdoba, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Dort steht die Mezquita de Córdoba, eine maurische Moschee, deren Bau 784 begann. Nach der Rückeroberung Córdobas, 1236 durch Ferdinand III. (siehe oben), wurde sie von der katholischen Kirche umgewidmet. Beeindruckend, wie maurische und christliche Elemente nebeneinander existieren.
Die Moschee hat eine Grundfläche von 24.000 qm und galt zu maurischen Zeiten als die weltweit Bedeutendste. Wäre sie heute noch eine Moschee, wäre sie die Drittgrößte der Welt.
Diese Video, das Matthias mit seiner GoPro gemacht hat, vermittelt den besten Eindruck von der Weitläufigkeit des Gebäudes:
Klicke auf das Bild, das Video öffnet in einem neuen Fenster, dauert eine gute halbe Minute und hat rd. 7 MB.
Weitere Impressionen der ehemaligen Moschee ...
Viele Kapellen, viele Bilder, zB das von der Heiligen Magdalena.
Wir übernachteten in der Altstadt von Córdoba. Am nächsten Vormittag schlendertern Kristina und Matthias durch Córdoba.
Eine ehemalige Synagoge, um auch der jüdischen Tradition gerecht zu werden ...
... ein typischer Innenhof ...
..., eines der vielen schmalen Gässchen der Altstadt.
... und die Brücke über den satten Guadalquivir, die von Kaiser Augustus stammt.
OLIVENHAINE & DIE MITTE VON ANDALUSIEN
Bei der Rückfahrt am Sonntag Mittag waren die Olivenhaine allgegenwärtig. Olivenbäume rechts, links, vorne und hinten, überall ... Spanien ist der weltgrößte Produzent von Oliven, mit 200 verschiedene Sorten.
Der Olivenbaum braucht ca. sieben Jahre bis zu ersten Ernte und kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Und Weinreben finden sich auch allemal ... :-) Auf dass wir auch morgen noch "salud" bei spanischem Wein sagen können! ;-)
DER GEOGRAFISCHE MITTELPUNKT ANDALUSIENS ...
ist in Cabra. Von dieser Stadt aus geht es 7 km bergauf zur Wallfahrtskirche "Ermita de la Virgen de la Sierra." Eine Kapelle, ein wetterbedingt nicht sichtbarer Ausblick, aber eine sehenswerte Stimmung bei der Talfahrt ...
Es war zwar ein relativ verregentes Wochenende, aber wir haben glücklicherweise von der Nässe nicht viel mitbekommen.
Schon fast zu Hause ... die Jabalcuza, an deren Hang Alhaurin de la Torre liegt, scheint wie von einem Wasserfall übergossen.
Herz, was willst Du mehr ... :-) der Regen ist vorbei, der heimische Garten sprießt und gedeiht bei 22 Grad, was für Anfang November absolut ok ist ;-)
Roobert zu Sonntag, 04. November 12 am 23:00 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Als wir vor ein paar Tagen die ersten drei "Tapas Eroticas" in Fuengirola schnabuliert hatten (siehe den Eintrag vom 1.11.), entdeckte Kristina in einem kleinen Modegeschäft ein bezauberndes Kleid. Doch das Geschäft hatte zu, ohne Angabe von Gründen.
Da es heute, wie schon die letzten Tage, regnet, machten wir uns auf in das 30 km entfernte Fuengirola. Doch das Geschäft hatte wieder, bzw. noch immer zu. Die Besitzerin des Feinkostladens gleich daneben meinte, dass es wohl dauerhaft geschlossen sei, es gebe aber eine Filiale in Marbella.
Wir kehrten in einem der über 80 Restaurants auf ein spätes Frühstück und eine Tapa ein. Es war ein gebackener Kalamar samt Sauce und nennt sich frei übersetzt: "Spürst du das Kribbeln?" Somit halten wir bei vier von zehn Stempeln in unserem Tapas-Pass, mit dem wir schlussendlich gerne eine Kreuzfahrt gewinnen wollen. Die Aktion läuft noch 11 Tage, das könnte sich ausgehen.
Gestärkt fuhren wir weitere 30 km nach Marbella zu jenem Modegeschäft. Doch die Wirtschaftskrise macht auch vor jenem nicht halt. Es war ebenfalls geschlossen und das Schild am Schaufenster "zu vergeben" sagte uns zumindest, dass wir es dort nicht mehr probieren brauchen ... Die Preise der Parkgarage in Marbella sind auch nicht von schlechten Eltern: 3,60 pro Stunde!
Roobert zu Mittwoch, 07. November 12 am 16:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Vor rd. 10 Tagen hatte Robert auf einer Webseite, die auf Sprachkurse spezialisiert, ist ein Inserat aufgegeben, dass wir daran interessiert sind, Spanier kennenzulernen, die im Gegenzug für Konversation auf Spanisch ihr Deutsch verbessern wollen. Sprachaustausch also, ein Begriff, der in Málaga sehr gebräuchlich ist, wird auch "ein Tandem machen" genannt :-)
Das Ergebnis: Letzten Montag trafen wir Paco, einen 50jährigen Juristen, in einem Cafe und unterhielten uns bestens. Mal deutsch, mal englisch, mal spanisch ... er ist ein sympatischer und geselliger Bursche und wir hatten eine gute Zeit mitsammen.
Dann kam noch eine Antwort auf das Inserat: Wir wurden eingeladen, an einem organisierten Sprachaustausch in Málaga teilzunehmen, bei dem die Kleingruppen individuell zusammengestellt würden. Da sind wir natürlich hingefahren!
Das ist das "Atrio Málaga", ein Kommunikations- und Veranstaltungszentrum, das erst vor einem Jahr eröffnet hat. Über der Bar im Bild sind noch 3 Stockwerke für Kurse aller Art. Paco war, wie es der Zufall wollte, auch da, sehr zu unserer Freude.
Eine gute Marketing-Idee: Das Treffen an sich ist kostenlos, in einer besucherschwachen Zeit holt man sich die Kundschaft über den Sprachaustausch.
Kristina und Matthias sind hochmotiviert beim Spanischlernen: Sie besuchen jeden Montag, Donnerstag und Freitag einen 2stündigen Sprachkurs in einem anderen "Intercambio de Idiomas"-Lokal in Málaga UND jeden Dienstag den Anfängerkurs, den die Gemeinde von Alhaurin de la Torre kostenlos anbietet. Jetzt kommt der neue Mittwoch-Termin noch dazu ... ;-)
Roobert zu Mittwoch, 07. November 12 am 23:09 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Um ihren Tapas-Pass sicher voll zu bekommen, sind Kristina und Robert heute Mittag wieder nach Fuengirola gefahren, um zwei weitere erotische Tapas zu schmausen und zwei Stempel zu bekommen (siehe den ersten Tapas-Eintrag vom 1.11.).
In der ersten Bar servierten sie gebackene Shrimps mit passender Sauce. Der Name dieser Kreation: "Wollen wir es feucht oder nicht?" (Der spanische Originaltitel: "Mojamos o no mojamos". Falls jemand eine bessere Übersetzung kennt, bitte um Nachricht ;-)
Auch in der zweiten Bar gab einen Shrimp, einen etwas größeren, eingebettet in Erdäpfelstückchen, Mayonnaise und Ketchup. Ihr seht es jetzt in Großaufnahme, aber wir entdeckten das anmaßende Gurkerl erst auf den zweiten Blick. Der Name des Lustshrimp-Tellers: "Um sich zu verstecken" ("Para esconderse").
Bei der "Ruta de las Tapas" können wir nicht nur eine Luxuskreuzfahrt gewinnen (mit vollem Pass und irre viel Losglück), wir und 40.000 andere erotische Kulinariker bewerten auch die Tapas. Der obige Shrimp ist bisher der Favorit von Kristina und Robert. Mindestens vier werden wir in den nächsten Tagen noch verköstigen. Stay tuned, estad atentos.
Roobert zu Donnerstag, 08. November 12 am 16:00 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Was wäre ein Tag ohne erotische Tapas? :-) Auch heute staunten Kristina und Robert, was sich die Gastwirte von Fuengirola alles einfallen lassen haben.
Wachteleier mit Mayonnaisehäubchen, gebettet auf Kräuternudeln, genannt "Das Liebesnest".
Ziemlich eindeutig war die zweite heutige Tapa: "Ella cules" lautet ihr Name (im Spanischen wird "ll" wie unser "j" ausgesprochen). Das Wortspiel ist daher klar erkennbar, aber was bedeutet "cules"? Wir fanden es in keiner Abwandlung im Wörterbuch, weder online, noch offline :-)
Der Wirt der Bar, ein rund 60er Belgier, der seit 50 Jahren in Spanien lebt, klärte uns auf: "Los cules" sind die Fans des FC Barcelona. "Cul" heisst auf Katalanisch "Hintern, Popo". Und warum in aller Welt werden Fussballfans quasi "Popscherln" genannt? Weil der FC Barcelona In den 1920er Jahren im Stadium "Les Corts" spielte, das so gebaut war, dass man von der Straße nur die Popos der Zuseher auf der Tribüne sah. Also lautet der Name der Tapa "Sie ist ein Barca-Fan", oder so ähnlich ...
Roobert zu Freitag, 09. November 12 am 17:04 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Die Frage "warum bis #13? Ihr braucht doch nur 10?" liegt auf der Hand. Die Antwort aber auch ...: Es macht mächtig Spaß, viele Lokale zu besuchen, gespannt zu sein, wie die nächste Tapa aussieht und mundet. Dann ein kurzer Spaziergang zur nächsten Überraschung. Kristina und Robert haben berereits je zwei neue Pässe gelöst.
Gestern ist Klara aus Lissabon auf einen kurzen Besuch bis Dienstag gekommen. Sie hat auch schon einen Tapa-Pass ;-) Ebenso Severin und Matthias, dh., dass wir daran arbeiten, alle neun Pässe bis 18.11. vollzubekommen. Eine große Hilfe im Endspurt wird Thomas werden, ein Freund von Robert, der uns ab 15.11. für ein paar Tage besucht.
Die Tapas des gestrigen Abends:
"Klein, aber fein" - "Chiquito pero sabroso"
"Mit dieser, falls ich kann" - "Con esta si puedo"
"Strip Poker" Ein Herz As und ein Karo As aus köstlicher Thunfischpastete.
"Zieh' mir den BH aus" - "Quitame el sosten"
"Meine erste Rosqueta" - "Mi primera Rosqueta" Wir haben es nicht ergründet, was "Rosqueta" in diesem Spruch genau bedeutet. "Rosque" ist ein Gewinde, es könnte die erste Zungenverwindung gemeint sein.
Roobert zu Sonntag, 11. November 12 am 18:04 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Kristina, Klara und Severin an einem Strand nahe dem Hafen von Málaga ...
Danach gings nach Fuengirola, um uns die tägliche Ration "Tapas Eroticas" abzuholen (siehe den nächsten Eintrag).
Am Weg dorthin passierten wir diesen Kreisverkehr, sehr zu Klaras Freude, zählen doch Elefanten zu ihren Lieblingstieren ...
Auch der Elefant hat ein Lächeln im Gesicht :-)))
Roobert zu Montag, 12. November 12 am 18:00 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
"Wie köstlich ist Dein ..." - "Que sabrosa la tienes" Der Kellner erklärte, dass das ein erotisch anzüglicher Spruch ist, der ganz viele Bedeutungen haben kann, je nachdem ...
"Türkische Leidenschaft" - "Pasion Turka"
Unsere sieben oder acht Pässe füllen sich mit Stempeln. Bis 18. November läuft die Aktion noch, wir tun unser Bestes :_)
Roobert zu Montag, 12. November 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
An diesem wunderbar sonnigen und warmen Tag machten wir (wieder einmal) einen Ausflug zu den Stauseen 50 km NW von Málaga. Dort kommen die beiden Flüsse Guadalhorce und Guadaltebo zusammen und werden in etlichen nacheinander liegenden Stauseen aufgefangen. Im Sommer ideal zum Baden, samt Tretboot- und Kajakverleihen und Restaurants.
Ein Prachtwetter ...
In den letzten zwei Wochen hat es auch in der Provinz Málaga heftige Regenfälle gegeben. Die Flussbetten, die sonst nur staubig sind, ohne einen Tropfen Wassers, sind prall gefüllt. Die beeindruckende Fontaine in diesem Bild: Der Stausee beim Wasserlassen ... ;-)
Leider war die Straße hinunter gesperrt, wir hätten uns gerne berieseln lassen.
Von den Stauseen fuhren wir dann die übliche Runde ein paar Kilometer weiter, durch die Schlucht von "El Chorro", einem der größten Klettergebiete Spaniens. Bester Kalkstein und bis zu 300 Meter hohe Wände.
Der beplankte Weg an der Wand endet plötzlich, nun ist Abseilen angesagt (wir sind es nicht).
Das Nachhausefahren war gar nicht so einfach. Der schnellste Weg: Gesperrt wegen zugeschütteter Straße, eine Folge der Unwetter der letzten Zeit. Die Macht einer Sturzflut, sehr anschaulich. Also umdrehen und die nächstgrößere Runde Richtung Alhaurin de la Torre suchen ...
Fehlanzeige. Laut Navi hätten wir weiterfahren müssen. Hinter dem Fluss geht die Straße tatsächlich weiter.
3:0 für die Unwetter. Diesmal ist die ganze Brücke weggerissen worden. "Abgeschnittene Straße" heisst ganz trocken am Hinweisschild.
Letztlich ist es 3:1 ausgegangen :-) wir haben einen unbeschadeten Weg nach Alhaurin de la Torre gefunden.
Roobert zu Dienstag, 13. November 12 am 22:46 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Heute Donnerstag kam wieder Besuch, Thomas aus Köln besucht uns bis Sonntag. Weil er uns helfen will, den Hauptpreis bei den "Tapas Eroticas" zu gewinnen, fährt er mit Robert gleich nach Fuengirola, um die Tapa-Pässe um drei Stempel zu bereichern.
Die ersten beiden Tapas haben wir schon vorgestellt, neu ist Tapa #16 ...
"Verwirrung" - "Confuxión"
Als Robert und Thomas zum Auto zurückgingen, war es nicht mehr da :-( Abgeschleppt. Weil es in einer Taxizone stand. Mierda, oder auf deutsch Sch.... ;-) Drei Taxifahrten (zum Deposito, zur Polizei und wieder zum Deposito) und 170,- Gesamtstrafe waren die Folge.
Am Abend war - wie jeden Mo., Do. und Fr. - für Kristina und Matthias wieder Sprachkurs angesagt, im sehr alternativ angehauchten "Intercambio de Idiomas", das vom US Amerikaner Bryan betrieben wird.
Roobert zu Donnerstag, 15. November 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Diese köstliche Paella Maritima zauberte uns Kristina am Nachmittag. Später, während sie und Matthias in Málaga im Sprachkurs waren, fuhren Thomas, Severin und Robert wieder nach Fuengirola auf drei neue Tapas Eroticas.
V.l.n.r.: "Wie soll ich dich legen" - "Como te voy a poner", "Adams Spatzerl" - "Pippeli Adam" und "Schwächling, Schwächling" - "Merengue, merengue"
Mittlerweile haben wir vier vollgestempelte Pässe und zwei weitere sind in Arbeit ;-)
Roobert zu Freitag, 16. November 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Der Sonntagsausflug führte uns in das blaue Schlumpdforf Júzcar, gut 100 km westlich von Ahaurin de la Torre. Um den Film "Die Schlümpfe in 3D" zu promoten, wurde 2011 fast alle Häuser des Dörfchens (rd. 400 Einwohner) blau gestrichen, eine Marketing-Idee von Sony Pictures.
Der obige Link führt zu einer guten kompakten Erklärung. Zb., dass Júzcar vor der Bemalung von jährlich nur 300 Touristen besucht wurde. Seit es als "das Schlumpfdorf" bekannt ist, kommen 80.000 Leute pro Jahr.
Riesenzwiebel und -kürbis!
Die Umwlandlung zum Schlumpfdorf muss ein Segen für die Bewohner gewesen sein, es ist der erste Ort, in dem kein einziges "zu verkaufen"-Schild zu sehen ist!
La ultima tapa erótica, #20
Am Abend rückten wir zum letzten Mal auf Tapas-Jagd nach Fuengirola aus, die Aktion endete heute.
"Gefährliche Freundschaften" - "Amistades peligrosas"
Am Montag gaben Kristina und Robert fünf (!) vollgestempelte Pässe im Touristenbüro ab und wir rechnen uns gute Chancen auf den Hauptpreis, die Kreuzfahrt, aus ;-) Insgesamt haben wir in 18 Tagen 76 Tapas schnabuliert.
Im Touristenbüro erfuhren wir, dass insgesamt 26.000 Pässe verteilt worden sind und bisher (Mo. Nachmittag) 2.000 davon vollgestempelt abgegeben wurden. Bis Dienstag 18 Uhr werden noch Pässe angenommen. Selbst wenn es letztlich 3.000 oder 4.000 werden, sind wir mit unseren fünf Pässen gut dabei :-) Ziehung ist am 27.11., wir werden berichten.
Roobert zu Sonntag, 18. November 12 am 23:37 Uhr | Permalink | Kommentare (4)
Roobert zu Dienstag, 20. November 12 am 20:57 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Das ist nicht Sri Lanka, das ist Benalmádena in Andalusien ... Der größte Stupa Europas!
Roobert zu Freitag, 23. November 12 am 02:07 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Unser Sonntagsausflug führte uns ins 80 km östlich von Málaga gelegene Dörfchen Cómpeta, einem dieser typischen weissen Pueblos, die sich allerorts an die Berghänge schmiegen.
Cómpeta ist das Dorf in der Mitte des Bildes, im Hintergrund. Die Landschaft ist bezaubernd.
In der Umgebung entdeckte Kristina im Vorbeifahren einen Kaki Baum, der aus Ostasien stammt.
Am Rückweg machten wir einen Abstecher auf recht unbefahrene Strassen - die Navi-Anzeige irrte planlos umher. An dieser schwer passierbaren Stelle begenete uns ein Geländewagen und der Fahrer grinste nur frech heraus. Wir schafften es trotzdem!
Peter war relativ spontan am 22. November zu uns gekommen. Am 26.flogen dann er und Robert nach Wien, weil Letzterer ein paar medizinische Kontrollen absolvierte (alles ist positiv ausgegangen).
Roobert zu Montag, 26. November 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Am 26. November fuhren Kristina, Severin und Matthias nach Sevilla. Matthias nahm den Nachtbus weiter nach Lissabon, um Klara zu besuchen, Mama und Sohn machten sich einen schönen Tag in Sevilla und übernachteten dort.
Die Stierkampfarena fasst 18.000 Menschen und ist die zweitgrößte Spaniens.
Die Kathedrale "Maria de la Seda", die größte gotische Kathedrale der Welt.
Ein Wehrturm.
Die Stadt Sevilla hat W. A. Mozart ein Denkmal gesetzt, immerhin spielten hier etliche berühmte Opern: Carmen, Der Barbier von Sevilla, Don Giovanni, Die Hochzeit des Figaros und Fidelio, um nur ein paar zu nennen.
Eigenartig ist aber die Inschrift am Fuß des Denkmals ... demnach wäre Mozart erst 1991 verstorben.
Marialuisa Park. Tags darauf kehrten Kristina und Severin heim nach Alhaurin de la Torre. Am 1. Dezember kam Robert von seinem Österreichausflug wieder retour, Matthias folgte am 2. Dezember aus Lissabon. Somit ist die hl. Familie wieder komplett und startet wohlgerüstet in den Advent ... :-)
Roobert zu Montag, 03. Dezember 12 am 21:38 Uhr | Permalink | Kommentare (3)
Was Neues
in Kanada?
von Jeremias Barthofer
Es hat sich bis jetzt ziemlich viel getan bei mir: Meine alte Gastfamilie hat sich entschlossen aufzuhören Austausschüler im Keller zu „halten“ - ob ich der Grund bin ... naja, wer weiß :D.
Neue Gastfamilie
Jedenfalls bin ich jetzt bei einer neuen Gastfamilie, ich hatte ziemliches Glück weil sie mich an meine Familienmitglieder in Österreich erinnert.
Marlene, die meiner Mutter ähnelt (beide lieben Wein, reden mit sich selbst manchmal und sind snood-abhängig), dann wäre da noch mein neuer Gastbruder, der mich natürlich sehr an Severin erinnert, sprich, ein Junge der einen Kopf kleiner ist als ich, aber trotzdem glaubt, mich in Allem zu besiegen. Und zum Schluss wäre da noch Craig, der wie mein Vater und wie Robert immer einen Witz auf Lager hat und immer voller guten Ideen ist. Außerdem ist er wie Robert ein Fan von Apple, in der ersten Woche, in der das iPhone 5 rausgekommen ist, hat er sich gleich mal 2 Exemplare gekauft.
Das weite Land ...
Tagesablauf
Ich habe in der Zwischenzeit nicht viel gemacht, mein Tagesablauf ist in etwa so: 7:30 aufstehen, dann bin ich so in etwa um 8:30 bei meiner Schule, dann habe ich noch 30 Min. für meine Hausaufgaben, 15:30 Schulschluss, dann gleich rüber zum Collicut, sprich trainieren oder Freunde treffen und dann am Abend gemütlich Videospiele mit meinem Gastbruder spielen.
Wohlige Kälte
Die momentane Höchsttemperatur war -3 Grad und die Mindesttemperatur -29 Grad, also kein Grund mein Tank-Top nicht anzuziehen. Es ist immer lustig die dummen Gesichter von den anderen Austauschschülern zu sehen, wenn ich in Sommerkleidung und sie in Winterkleidung kommen.
Typisch Biber
In der Schule
Die Schule macht mir richtig Spaß, wobei das Einzige, das ich neu dazu lerne ist Social Studies und Spanish, da ich alles in Mathe und Englisch schon gemacht habe. Wobei Mathematik auch ziemich Spaß macht, da ich jetzt andere Wege kennen lerne, um verschiedene Beispiele zu lösen und es lustig ist, es in Englisch zu hören. Mit dem Englisch geht es mir recht gut, nur das einzig schlimme ist, das ich schon Angst habe, Deutsch zu verlernen :D.
Snow Fest
Letztes Wochenende war ich am Snow Fest, sprich ein Fest wo alle verschiedenen Geschäfte ihre Sachen dort aufstellen und sie für -50% verkaufen. Da hab ich gleich mal zugeschnappt und mir neue Ski gekauft und im Anschluss hab ich mir noch die Snowboarder angesehen.
Ich sollte etwas Gewicht verlieren :-)
Roobert zu Mittwoch, 05. Dezember 12 am 18:44 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
... sind die Spezialität eines kleinen Restaurants in Torremolinos: "Canto del Agua" nennt es sich, das Besitzpärchen kommt aus Argentinien und mit ihnen das absolut köstliche Steakfleisch. Sie, eine ehemalige Innenarchitektin, und ihr Mann haben das Lokal erst vor einem 3/4 Jahr aufgesperrt.
Kristina hat es vor ein paar Wochen auf Tripadvisor, einem renommierten Bewertungsportal, entdeckt. Dort rangiert es als das 12.-beste von 292 Restaurants in Torremolinos - bei wahrlich moderaten Preisen.
Neben den üblichen Verdächtigen sind noch folgende Personen im Bild: Links oben Michael und Tochter Pia, gegenüber Roberto, ein Freund von Michaels Sohn Luca, gleich daneben. Und rechts vorne Patrick, ein nicht auf den Mund gefallener Belgier, der seit 20 Jahren hier lebt und ein Immobilienbüro betreibt.
Roobert zu Donnerstag, 06. Dezember 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (3)
In Alhaurin de la Torre und Malaga gibt es zwar eine sehr ansprechende Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen, aber Adventkränze zu entzünden, ist hier nicht üblich. Deshalb hat Robert einen Styroporring aus Purkersdorf mitgebracht, den Kristina zu einem gelungenen Adventkranz gestaltet hat.
Abgesehen von den Kerzen stammen alle verwendeten Materialien aus unserem Garten: Igeltanne, Efeu, Palmenblätter und die Blüte der dunkellilanen Blume - Name unbekannt.
26. Geburtstag von Matthias
¡"Feliz cumpleaños"!
Überreicht wird eine Sachertorte à la Kristina (como siempre ;-)
Wenn wir gerade nichts zu feiern haben, kann man uns am Strand von Torremolinos finden, Zeitung lesend, spanisch lernend, longboardfahrend, joggenderweise oder cafesolotrinkend.
Nach den Unwettern der letzten Wochen wurden die Strände gründlich gesäubert, die Traktorspuren belegen es.
Was viel Unmut in Torremolinos hervorgerufen hat, ist eine Verordnung, die seit 1. November gilt: Rollschuhfahren und Skateboarden ist verboten. Zum Mitdenken: Zweispuriges Fortbewegen, wie zB mit Inlineskatern, ist erlaubt, aber vierspuriges Rollen ist verboten.
Vor zwei Wochen gab es in Torremolinios eine Demo gegen diesen Erlass, weil sich auch die Kinderwagenschieber von der Gesetzgebung bedroht fühlen. Unser Eindruck: Es schert sich sowieso keiner um die neue Vorschrift.
Roobert zu Donnerstag, 13. Dezember 12 am 23:59 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
"Metropole" ist ein wenig übertrieben, denn das Dorf hat nur rund 830 Einwohnern auf 91 km2. Aber Trevélez ist sehr bekannt für vorzüglichen luftgetrockneten Serranoschinken und zählt zu den höchstgelegenen Gemeinden Spaniens, es liegt auf stolzen 1476 Metern über dem Meer.
Auf dem Sockel steht geschrieben: "In Trevélez weden Sie den Himmel berühren." Nach dieser Aufnahme sahen wir leider nicht mehr viel vom Himmel, denn die Wolken fluteten die Umgebung.
Der Jamón (Schinken) wird hier deshalb so gut, weil er in dem kalten Klima beste Bedingungen für die Lufttrocknung hat. Natürlich ist der Schinken ein Verkaufshit, fast jedes Haus im Zentrum bietet ihn an. Im Ganzen, aufgeschnitten oder im Restaurant.
Auch Teppiche, Töpfereien und den üblichen Touristentand findet man ohne Probleme :-)
Nach einer köstlichen Mahlzeit in einem der Restaurants machten wie uns durch diese ansprechende Landschaft auf den rund 160 km langen Heimweg.
Roobert zu Samstag, 15. Dezember 12 am 21:15 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Es ist Sonntag, ungefähr 20 Uhr, und die Fußgängerzone von Málaga ist sehr gut besucht und recht ansprechend weihnachtlich beleuchtet. Um richtiges Weihnachtsfeeling aufkommen zu lassen, fehlen jedoch der Schneematsch, der Punsch und vor allem die Minusgrade - hier hat es am Abend gut 18 Grad plus. Glühwein nein danke, lieber ein kühles Weihnachtsbock :-)
Zur Sinnhaftigkeit der Weihnachtsbeleuchung eine Pressemeldung der PSOE.
Severin, Matthias und weitere Belegschaftsbewegungen ...
Morgen Montag gehen Severin und Matthias auf eine Reise innerhalb der Reise: Matthias fliegt bis 9.1. nach Sri Lanka, um dort seine zahlreichen Schwestern und Familienmitglieder zu treffen und Severin macht bis 6.1. einen Heimatausflug zu seinem Papa nach Gumprechtsfelden.
Am 22. Dezember kommt Roberts Vater bis 26. Dezember zu Besuch, am selben Tag kommt Klara aus Lissabon bis zum 6. Jänner zu uns. Das Gästezimmer ist also gut ausgelastet.
Und von 9. bis 13. Jänner wird Kristina auf einem Seminar in Österreich sein ... wir werden über die Rochaden berichten ;-)
Roobert zu Sonntag, 16. Dezember 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Wie angekündigt sind heute Severin und Matthias abgeflogen. Severin nach Österreich zum Papa, Matthias via Madrid und Dubai nach Sri Lanka, wo seine Familie urlaubt.
Ein guter Zufall war, dass deren Abflüge heute nur 20 Minuten hintereinander erfolgten. So konnten wir beide gleichzeitig zum Flughafen bringen und Matthias konnte Severin noch bis zum Abfluggate begleiten, bevor sein Flug nach Madrid ging.
Severin im flyniki-Flieger über Slowenien und in der Anflugsschleife über Wien. Er ist gut angekommen, haben wir ganz altmodisch per Telephon erfahren ;-)
Das sind übrigens screenshots von interessanten websites wie flightradar24.com und flightaware.com. Dort kann man fast alle weltweiten Flüge live verfolgen.
Roobert zu Montag, 17. Dezember 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Für den 20. und 21. Dezember haben sich Kristina und Robert eine Reise durch die Provinzen von Cádiz und Málaga verschrieben. Der Plan: Erst nach Sevilla (B), dort übernachten und weiter über Jerez de la Frontera (C) nach Taraguilla (D), um die Störche auf den Strommasten zu bestaunen. Dann ein Besuch der Festung in Castellar de la Frontera (E) und zum Abschluß nach Setenil de las Bodegas (F), dem Dorf unter Felsen.
SEVILLA
Aber der Reihe nach. In Sevilla hatten die beiden eine Première: Zum ersten Mal machten sie in einer Stadt gleich zwei Stadtrundfahrten mit dem Sightseeing-Bus. Die erste Tour hieß "monumental", die Zweite "romantica". Ideal, um die Stadt aus mehreren Perspektiven und kompakt präsentiert kennenzulernen.
Der Sitz der Andalusischen Landesregierung.
Der Plaza de España, 1929 anlässlich der Iberoamerikanischen Ausstellung errichtet.
Die Stadtmauer, die aus der Maurenzeit stammt. Nur ein kleiner Teil ist erhalten.
Ein Eislaufplatz unter Palmen!
Nach einem ausgiebigen Tapas-Schmaus und einigen Achterln besten Rotweins übernachteten Kristina und Robert im Hotel "Un patio en Santa Cruz", einem sehr, sehr ordentlichen Boutique-Hotel in der Altstadt - um sagenhafte 32,- für das Doppelzimmer. Plus 20,- für die Tiefgarage.
JEREZ DE LA FRONTERA
Die nächste Station war Jerez de la Frontera, die Heimatstadt des Sherry, 90 km südlich von Sevilla.
Die Markthalle von Jerez de la Frontera, Abteilung Meeresgetier.
In der Abteilung der Bodenkriecher war mehr los. Die hunderten Schnecken lebten noch! Einige haben es bis zum Rand des Regals geschafft und konnten flüchten :-)
TARAGUILLA
In Taraguilla, nahe Gibraltar, gibt es eine Kuriosität: Im Umkreis des dortigen Bahnhofs nisten massenweise Störche auf den Strommasten.
Ob die Strochensiedlung einen Einfluss auf die Geburtenrate des Ortes hat, ist nicht bekannt ;-)
Danach führte die Strecke durch den Naturpark "Los Alcornocales", den Korkeichenwäldern. Es ist das größte naturnahe Waldgebiet des Mittelmeerraums. Der untere Teil des Stammes ist bereits entrindet. Bis zu 200 kg Kork können während eines Korkbaumlebens geerntet werden.
CASTELLAR DE LA FRONTERA
Ein paar Kilometer weiter wartete schon die nächste Sehenswürdigkeit: Castellar Viejo, eine Burg aus der Maurenzeit, die ein kleines Dorf beinhaltet. Es ist somit eine der wenigen noch heute bewohnten mittelalterlichen Festungen.
Ein maurisches Tiffany-Motiv.
Gegen eine Spende von 2,- an den Inhaber dieses Adlers durfte ihn Robert kurz halten ... und ihm den Bauch streicheln. Nur kurz, denn der Vogel bekam einen beunruhigenden Blick, der Vogelpapa murmelte "suave, suave ...", also sachte, sachte und alles blieb gut ;-)
Danach ging es nach Nordwesten, durch eine wunderbar grüne Landschaft.
Am Horiziont in der Bildmitte ist der Felsen von Gibraltar zu sehen.
SETENIL DE LAS BODEGAS
Dieses Städtchen mit 3000 Einwohnern ist teilweise recht spaktakulär in Felswände eingebaut. Setenil de las Bodegas war bis 1485 maurisch, erst im achten Anlauf konnten die Christen das Dörfchen zurückerobern. Sein Name kommt vom lateinischen septem nihil, "sieben Mal nichts".
Diese interessante Tour à la Robert & Kristina (fahren, schauen, einkehren, fahren ...) endete nach insgesamt gut 600 km am Freitag Abend in Alhaurin de la Torre.
Roobert zu Freitag, 21. Dezember 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Am 22. Dezember kam Roberts Vater Walter (82) für vier Tage auf Besuch, vier erquickliche und unterhaltsame Tage!
Der erste Ausflug führte uns nach Cómpeta, wo wir zwar schon einmal waren (mit Peter), aber erst neulich erfahren haben, dass es dort köstliche Weine gäbe. Also hin und eingekauft für den heiligen Abend!
Cafe solo, cafe con leche, tapas, Sonnenschein bei 20 Grad, Herz, was willst Du mehr :-) Der Wein für den 24. war dann auch schnell gekauft.
Am Rückweg kamen wir noch in Ronda vorbei, der Stadt an der Schlucht, die Kristina schon früher besucht hat, siehe hier.
Am 24. Dezember bescherte uns Kristina eine köstliche Paella, wir lüpften drei Flascherln Cómpeta-Rotwein und freuten uns über das stressloseste Weihnachtsfest ever. Geschenklos. Nur wir für uns.
Am 25. Dezember in unserem Lieblingsrestaurant, dem "Canto del Agua" in Torremolinos. Die Spezialität des Lokals sind die argentinischen Steaks am heissen Stein - man brät sich die Steakstückchen selber.
Am 26. Dezember verließ uns Walter wieder ... danke Dir für den lieben Besuch!
Roobert zu Mittwoch, 26. Dezember 12 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (1)
Den 30. und 31. Dezember verbrachten Klara, Kristina und Robert in Granada, nur 140 km von Alhaurin de la Torre entfernt. Es grenzt an die Sierra Nevada, wo man seit Anfang Dezember schon Skifahren kann. 23 Berge sind über 3.000 Meter hoch und der höchste Gipfel ist der Mulhacén mit stolzen 3.482 Meter.
Kurz vor Granada, im Hintergrund die beschneiten Berge der Sierra Nevada
Angekommen am späten Nachmittag, machte das Trio einen Stadtbummel und verteilte das Abendessen auf drei Tapa-Bars in der wunderschönen Altstadt. Die engen Gässchen, die Mosaike auf den Straßen, das Gewusel von Bars, Kunsthandwerkständen und vielen, vielen Menschen erinnert auch an die Altstädte von Sevilla und Córdoba, hat aber wieder ein ganz eigenes Flair.
Granada hat 240.000 Einwohner, davon sind 60.000 Studenten und das fällt auf ;-)
Um den Abend abzuschließen, machten es sich Robert und Kristina noch im Whirlpool des Hotelzimmers gemütlich.
Quasi als Einstimmung auf den morgigen Besuchs des Hammams :-)
Am nächsten Tag, um 7:30 schafften es Kristina und Klara aus dem Bett, um sich die Alhambra anzusehen, Einlass für die Morgenschicht war 9:00 Uhr. Robert verzichtete, hatte er sie doch schon vor 35 Jahren ausgiebig besichtigt und viel wird sich nicht verändert haben ;-)
Mit der Einnahme Granadas 1492 durch Ferdinand II. von Aragón endete die 800 Jahre lange Herrschaft der Mauren auf der iberischen Halbinsel, die Reconquista, die Rückeroberung, war abgeschlossen. Gemeinsam mit Isabella I. von Kastilien führte er Spanien in eine neue Epoche. 1496 verlieh Papst Alexander VI. dem Ehepaar dafür den Titel "Katholische Könige".
Diese und viele, viele andere Geschichten über Andalusien kann Kristina vortrefflich erzählen.
Wir haben eine tolle Fremdenführerin! Möglicherweise übt sie schon für die 3. Karriere :-)
Um 14 Uhr war dann der Hammam-Besuch angesagt! Schummrige Athmosphäre, leise arabische Musik im Hintergrund, rund 20 Menschen in den Gewölben mit kühlen, warmen und heissen Becken, ein Dampfbad und Sitzecken zum Tee trinken ... Irgendwann innerhalb der 1,5 Stunden wird man zur Massage gerufen ... alles sehr, sehr entspannend.
Fotos haben wir natürlich keine aufzuwarten, aber ein Blick auf die Webpage des Hammam Al Ándalus Granada gibt einen guten Eindruck, wie es dort aussieht. Wir haben das "Baño y Ritual al Ándalus" sehr genossen.
Roobert zu Montag, 31. Dezember 12 am 22:00 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Klara, die derzeit am liebsten auf portugiesisch Medizin studiert, ist seit 26. Dezember bei uns in Alhaurin de la Torre. Das Highlight der letzten gemeinsamen Tage: Ein Ausflug über Nacht nach Granada, mit einem Hammam-Besuch, einem arabischen Bad- und Massageerlebnis (siehe den Eintrag eins weiter unten).
Am 31.12., nach einem erfrischenden Heringssalat à la Kristina, kurz vor 00:00 Uhr, fuhren wir die Flanke unseres Hausbergs Jabalcuza hinauf, ausgestattet mit drei Sektgläsern, der zugehörigen Schaumweinflasche und 36 Weintrauben.
36 Weintrauben? Si. Es ist eine spanische Tradition, zu Sylvester bei jedem Glockenschlag ab 00:00 Uhr eine Weintraube zu verspeisen, das bringt Glück usw usf im neuen Jahr. Mehr über die spanischen Sylvesterbräuche (wie zB den mit der roten Unterwäsche), kann man HIER lesen.
Roobert zu Dienstag, 01. Januar 13 am 02:03 Uhr | Permalink | Kommentare (4)
In der Früh des 9. Jänners ist Kristina zu einem Seminar nach Österreich geflogen und am Abend kam Matthias aus Sri Lanka retour. Also ist das Haus wieder zu einer Männer-WG mutiert – bis 13. Jänner, wenn Kristina zurückkommt.
Christoph hat köstliche Sushis organisiert, die Party war ein voller Erfolg. Die einstimmige Meinung der Besucher: "Wir kommen wieder!" ;-)
Roobert zu Mittwoch, 09. Januar 13 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Der Techniker der Telefongesellschaft kam wirklich schon am Samstag Vormittag und reparierte den Internetanschluss im Nu – im Verteilerkasten auf der Straße war ein Kabel kaputtgegangen.
Am Sonntag stand ein Tagesausflug nach Gibraltar am Programm, dem britischen Überseegebiet mit knapp 30.000 Einwohnern auf 6,5 km2. Und 60.000 Firmensitze, wie der Spiegel online berichtete.
Gleich nach der Grenze, ein Kuriosum: Die vierspurige Straße überquert die Landebahn des Flughafens, was weltweit einzigartig ist. Startet oder landet ein Flieger, wird die Straße gesperrt.
Eine weitere Besonderheit von Gibraltar sind die Affen, Berber-Affen. Über 200 tummeln sich allerorts und es sind wahre Rüpel, ständig auf der Suche nach Essbarem.
Ein Affe war besonders dreist und bescherte uns ein denkwürdiges Erlebnis: Er schoss durch das geöffnete Fenster in der 2. Reihe ins Auto, hüpfte vor zum Armaturenbrett und krallte sich ein Sackerl mit Chips. Und genauso schnell war er wieder draußen ...
Über 200 Affen leben in Gibraltar. Man lässt sie gewähren, weil eine Legende besagt, dass Großbritannien so lange Gibraltar beherrschen wird, solange diese Affen hier leben. Die Geschichte der Affen ist hier gut beschrieben.
Der Blick von der Spitze des Felsens auf die Rollbahn des Flughafens und auf die Straße, die sie quert.
Die beeindruckende Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave.
Gibraltar hat eigene Briefmarken, ein eigenes GSM-Netz und, anders als in England, Rechtsverkehr.
Very very british :-) Fish & Chips gibt´s natürlich auch.
Roobert zu Sonntag, 20. Januar 13 am 23:57 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Unsere Zeit in Spanien geht langsam aber sicher zu Ende. Vor ein paar Tagen haben wir beschlossen, am 31.1. die Rückfahrt anzutreten. Deshalb wollten wir noch einmal nach Málaga, um diesmal die Aussicht von der hoch gelegenen Burg Gibralfaro ("Felsen des Leuchtturms") zu genießen.
Wer meint, dass Kristina ob der nahen Abreise etwas traurig blickt, mag recht haben ... ;-)
Stierkampfarena Málaga
Roobert zu Sonntag, 27. Januar 13 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Am 30. Jänner hatte unser Freund Patrick Geburtstag, also kombinierten wir das mit unserer Abschiedsfeier. Kristina zauberte eine Sachertorte für Patrick und unser Lieblingskellner im "Chopp", António, kredenzt sie dem Geburtstags-Belgier :-)
Der Abend mit Michael, Barbara und Patricks Freund Victor war wunderbar. Am nächsten Tag allerdings setzte sich unsere Werkstatt-Odyssee fort:
Unser VW Sharan hatte Mucken gemacht und war seit 24. Jänner in einer Werkstatt. Dann in einer zweiten und schließlich in einer dritten Werkstatt. Warum? Das ist muy complicado, das erzählen wir lieber ein anderes Mal.
Der aktuelle Stand per 1. Februar, 2 Uhr früh: Heute, Freitag Mittag sollten wie den rückreisetauglichen Sharan bekommen und letztlich planmäßig am 3. Februar in Purkersdorf ankommen.
Roobert zu Freitag, 01. Februar 13 am 02:16 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Die dritte Werkstatt hatte es geschafft: Am Freitag, 1. Februar, um 17 Uhr bekamen wir den reparierten Sharan zurück. Zwei Stunden später war unser Hausrat im Auto verstaut und wir verließen Alhaurin de la Torre.
Fünf Stunden später übernachteten wir 200 km südlich von Valencia. Am 2. Februar fuhren wir 12 Stunden lang bis Bern, übernachteten dort und waren schließlich am 3. Februar nach weiteren 7 Stunden Autofahrt in Purkersdorf.
Wie ursprünglich geplant holten wir am 4. Februar Jeremias vom Flughafen Wien ab:
Nicht im Bild: Klara – sie studiert in Lissabon weiter Medizin. Und zwar höchst erfolgreich. Sie hatte im vergangenen Semester sechs Prüfungen und hat ALLE mit gutem Erfolg bestanden, auf portugiesisch, wohlgemerkt!
Damit endet dieser Blog ... Danke für Eure virtuelle Begleitung und bis zum nächsten Abenteuer!
Roobert zu Montag, 04. Februar 13 am 23:55 Uhr | Permalink | Kommentare (2)
Ein
neues
Lebenskapitel
beginnt
:-)
Roobert zu Mittwoch, 13. Mai 15 am 19:00 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Mittwoch, 13. Mai 15 am 21:10 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Samstag, 16. Mai 15 am 13:57 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Samstag, 16. Mai 15 am 15:21 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Samstag, 16. Mai 15 am 15:57 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Sonntag, 17. Mai 15 am 13:02 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Roobert zu Sonntag, 17. Mai 15 am 13:36 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
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