Auch den heutigen Tag begannen wir mit einem Besuch einer mehr oder weniger zeitgenössischen Stätte des Grauens - den "Killing Fields", 15 km von Phnom Penh entfernt. Dorthin wurden in den Zeiten des Pol Pot Regimes (1975 bis 1979, siehe den gestrigen Eintrag) tausende Menschen deportiert, um umgebracht zu werden. Heute ist dort eine Gedenkstätte, umgeben von Massengräbern.
Die Uniform der "Roten Khmer"
Die Ränder dieser Palmenblätter sind steinhart und messerscharf. Damit wurden Gefangenen bei lebendigem Leib die Kehle aufgeschnitten, weil es billiger kam, als eine Kugel zu verschwenden ...
Danach fuhren wir wieder in die Stadt zurück ...
Hier wimmelt es von Mopeds in unglaublicher Dichte!
Dann trennt sich unsere Wege für eine gute Stunde: Kristina und Matthias besuchten den Royal Palace und die Silberne Pagode (siehe unten), währenddessen bekam Jeremias einen längst fälligen Haarschnitt verpasst (wieder mal liebe Grüße von Kristina an Robert vom Magic Hair in Zwettl!):
Kopfwäsche auf der vibrierenden Liege ...
Auswahl der Wunschfrisur ...
... und Action!
Szenenschnitt :-) Derweil sahen Kristina und Matthias dies:
Diese goldene Pagode heisst "Silberpagode", weil deren Boden aus Silber ist.
Den Royal Palace, quasi das Schönbrunn von Kambodscha, weil dort der König wohnt, durfte man leider nur von außen besichtigen. Aber es gab auch sonst einiges in dem Areal zu sehen.
Die erste Insider-Frage heute geht an die Schmiedeeisen-Wimmers aus Wang bei Wieselburg: Habt ihr dabei mitgwirkt? :-)))
Das ist ein Modell des weltgrößten religiösen Bauwerks, der Tempelanlage von Angkor Wat bei Siem Reap! Es gibt einen guten Eindruck von der Größe des Bauwerks, wie wir ihn mit den Fotos ein paar Einträge vorher nicht vermitteln konnten.
Die zweite Insider-Frage heute geht an Matthäus Architektus und Christa Architekta: Welche Teile des Tempels inspirieren euch am meisten? :-)))
Heute am 6. November hat Kristina Namenstag und zudem die Ehre, sich ihr eigenes Ständchen à la Khmer zu spielen :-)
Die vorletzte Station des heutigen Tages war ein Besuch des Abendmarktes, der um 16 aufsperrt und um MItternacht schließt. Nebst Gewand, Klunker, Plunder und zB Lotterielosen kann man dort auch Lebensmittel einkaufen.
Obst in Hülle und Fülle ...
Fische und Krabben ...
und kambodschanische Schnecken!
Nach dem Marktbesuch fuhren wir, wie schon gestern, zu dem vorzüglichen italienischen Restaurant "Luna d'autumno" auf einen Abendsnack und dann retour ins Hotel.
Anstelle eines Sonnenuntergangsbildes gibt es heute ein Historisches: So groß war das Khmer-Reich im 12./13. Jahrhundert. Heute umfasst Kambodscha nur die kleine grüne Fläche, Vietnam sah ganz anders aus und Laos gab es noch gar nicht.
Der Plan für morgen Sonntag: Ab an den Strand von Sihanoukville im Südwesten des Landes, benannt nach dem ehemaligen König Sihanouk, von dem der Reiseführer "Lonely Planet" schreibt: "Er mag als politisches Chamäleon bekannt sein, aber eines war er jedenfalls: EIn Überlebenskünstler".
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