Die erste Station des heutigen Tages: Eine ehemalige Schule in Phnom Penh, die während des Schreckensregimes unter Pol Pot zu einem Gefängnis und einer Folterstation umfunktioniert worden war. Zwischen 1975 und 1979 wurden in Toul Sleng 20.000 Menschen brutalst gefoltert und fast alle getötet. Als die Vietnamesen die Stadt 1979 befreiten, fanden sie gerade sieben Überlebende vor.
Ein Verhörraum, wie er heute aussieht.
Der selbe Raum vor ca. 30 Jahren.
Die Einzelzellen in jenem Gefängnis, in dem noch viel brutalere Bilder zu sehen waren ...
Danach wandten wir uns Erfreulicherem zu - einem Mittagessen im Restaurant "Friends", das einen Teil seines Umsatzes zur Unterstützung von Straßenkindern spendet. Dort lernten wir auch ein nettes niederländisches Pärchen kennen, das gerade eine neunmonatige Weltreise macht.
Sie waren schon in Vietnam und gaben uns ein paar gute Tipps für das nächste Land unserer Reise.
Hinter dem nassen Elefanten ist ein Hügel zu sehen, auf dem ein Tempel steht.
Nachdem Kristina und Robert den Dickhäuter mit Bananen gefüttert hatten, sahen wir uns den Tempel an. Der Hügel ist übrigens die einzige Erhebung in Phnom Penh, sonst ist es hier brett'leben.
Dieser Mann bestreitet seinen Unterhalt dadurch, dass er den Touristen anbietet, einen der eingesperrten Vögel für einen Dollar freizulassen. Nett von ihm. Was uns der Reiseführer aber verraten hat: Die Vögel sind darauf abgerichtet, wieder zum Käfig zurückzukommen - clever, das muss man ihm und seinen Berufskollegen lassen :-)
Am Abend gönnten wir uns ein vorzügliches Mahl bei einem echten Italiener. Die Pizzen und Ravioli schmeckten tatsächlich wie in Italien, der Rotwein war köstlich und wir konnten auch wählen, welche der drei Grappasorten wir als Verdauungstrunk wollten ... :-) Yummi :-)
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