
Eigentlich wollte ich in Radeberg übernachten, aber es kam ganz anders. Erst um 20 Uhr waren wir dort, weil ich in der Dresdner Heide zwei Regenschauer abwarten wollte, um nicht mit dem nassen Hund in einer Pension einzuchecken. Das hätte ich mir sparen können, es hörte nicht auf zu regnen. Also weiter nach Radeberg. Am Bahnhof fragte ich eine eben ankommende Frau nach einem Gasthof in der Stadt. Ihr Mann, der sie abholte, bot mir an, uns hinzufahren. Aber dort war alles belegt. Im zweiten auch, genauso im dritten und allen weiteren. Insgesamt fuhren wir über eine Stunde herum und landeten letztlich am Campingplatz in Kleinröhrsdorf, einige km entfernt. Warum er das tat? Weil ihm und seiner Frau die Werte des Sozialismus noch etwas bedeuten und weil er als Hundeführerausbildner i. R. auch ein Herz für Sam hatte ... Danke!
Jetzt, um halb elf, liegen Sam und ich im Zelt und es regnet noch immer. Falls das Wetter morgen besser ist, bleiben wir vielleicht noch einen halben oder sogar den ganzen Tag hier. Ist ein Campingplatz mit allem drum und dran ...

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