Die Zeit seit Sylvester ist ur schnell vergangen - so wie auf der ganzen Weltreise. Es kommt uns so vor, als ob wir erst vor ein paar Wochen losgefahren wären, dabei sind es schon fünfeinhalb Monate ...
Das sportliche Highlight der letzten Tage war ein Tauchkurs, so richtig mit Pressluftflaschen und meterweit unter Wasser.
Die ersten Übungen: Maske abnehmen und wieder aufsetzen, Mundstück herausnehmen und wieder ansetzen (und weiteratmen :-), Schwebeübungen für die richtige Gewichtstarierung usw.
Voll zutraulich war diese Schildkröte, ließ sich auch streicheln!
Wir sind jetzt qualifiziert, bis 18 m Tiefe ohne Tauchlehrer unterwegs zu sein.
Ein beeindruckendes Gefühl, schwerelos durchs Wasser zu gleiten. Bei den weiteren Tauchgängen (9, 12 und 18m) konnten wir leider keine Kamera mitnehmen, für diese Tiefen sind sie nicht mehr geeignet. Es war ein himmlisches Erlebnis, am Rande der Felsen abzusteigen, über und unterhalb die Tauchkollegen gleiten zu sehen, die Fische und Vegetation zu bestaunen!
In diesen Tagen besuchten wir auch einen buddhistischen Mönch, der uns die Grundlagen der Meditation beibrachte und zwei Mal kurze Meditationen mit uns abhielt.
Um ihn zu verstehen, war eine Übersetzerin dabei, Manurie, eine entzückend liebenswerte Frau, die uns alsbald zu einem Abendessen in ihrem Haus einlud.
Manurie und ihr Mann Bhuddika. Nicht im Bild: Ihr 2,5-jähriger Sohn. Ein netter Abend!
Einen Plan wollten wir dann vor unserer Rückfahrt noch verwirklichen: Das Partnerschaftshoroskop von Kristina und Robert ist ja so positiv ausgefallen (16 positive von 20 Punkten), dass sie eine buddhistische Zeremonie zur Segnung der Beziehung bestellten!
Am 17. Jänner war es soweit. Um 11:31 segnete ein Abgesandter des Mönchs die beiden, angelehnt an den Ritus einer buddhistischen Hochzeit. Der Zeremonienmeister rezietierte altindische Sprüche und Gedichte und verband die beiden kleinen Finger von Krisitina und Robert mit einer weissen Schnur.
Danach gab's einen Mittagsimbiss und wir fuhren zu dem Mönch, der die ganze Sache mit dem Horoskop angezettelt hatte :-) Von ihm erbaten wir uns einen weiteren Segen.
Der weisse Faden stellt die Verbindung zum Mönch dar. Auch er rezitierte auf altindisch die Worte Buddhas zur Segnung des Lebens von Kristina und Robert.
Rechts im Bild: Samantha, unser getreuer Tuktuck-Fahrer, der auch die Zeremonie organisiert hatte.
Gestern schließlich, zu unserem letzten Abend, lud uns Freund Klaus in seine Luxusvilla zu einer Abschiedsparty ein, samt viel Arrack und Übernachtung - es war ein wunderbarer Abend bei einem großartigen Gastgeber! Danke nochmal, Klaus, und cu im März in Wien!
Momentan - 15 Uhr 30 nach österr. Zeit, 20 Uhr bei uns, wird gerade gepackt. Als nächstes werden wir noch Abendessen ins "Sunbeach" gehen, einen Abschiedstrunk bei Ranjith nehmen und uns von den vielen Freunden hier verabschieden. Um 0:30 unserer Zeit holt uns Punchi ab und wir fahren zum Flughafen.
Um 6:30 in der Früh geht der Flieger nach Amman, dort haben wir gleich Anschluss und steigen dann zum letzten Mal auf dieser wundersamen Reise in ein Flugzeug. Ankunft in Wien: 13:50.
Somit endet dieser Blog - wir bedanken uns bei alle treuen MitleserInnen und hoffen, dass ihr auch Spaß damit hattet.
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