Mittwoch, 1. Dez.: Am späten Nachmittag fuhren Lisa & Kristina mit der Fähre von Koh Samet aufs Festland, um zum Nachtbus zu kommen.


Um 19 Uhr fuhr der Super-Luxusbus mit echten Schlafsesseln ab und kam um 7:30 in der Früh an.
Donnerstag, 2. Dezember: Nach einem guten Frühstück in "Linda's Guesthouse", der Bleibe für die kommenden Tage, besuchten K & L einen buddhistischen Tempel und machten anschließend Tai Chi und Chi Gong-Übungen unter Anleitung.



Am Abend war Wohlgefühl angesagt ...

... erst ein Bierchen ...


... gefolgt von eine (nicht rituellen) Fußwaschung und einer unbebilderten Massage.
Freitag, 3.Dezember: Zeitig am Morgen begann die Tour ins Dorf der Langhalsfrauen. Der Großteil ihres Volkers lebt weiter nördlich von Chiang Mai. Diejenigen, die man besuchen kann, sind aus touristischem Interesse abgesiedelt worden.


Es ist übrigens ein Gerücht, dass diesen Frauen das Genick bricht, wenn sie die Ringe entfernen. Warum? Weil nicht ihr Hals verlängert wird, sondern das Schlüsselbein und der Brustkorb hinuntergedrückt werden.

Obwohl allgemein kritisiert wird, dass die Langhalsfrauen wie in einem Menschenzoo leben, hatten Kristina & Lisa den Eindruck, dass sie doch froh sind, eine Einkommensquelle durch den Tourismus zu haben (was allerdings kein Widerspruch ist ;-)




Im selben Dorf leben noch eine weitere Minderheit, die Yao, deren Kinder am Abend gemeinsam mit den Langhalsfrauenkindern unterrichtet werden.
Was dann am Programm stand, ist dickhäutig :-) und selbsterklärend ...:





Nach dem Elefantenreiten ging die Tour weiter zu diesem Wasserfall ... zum Rafting, zu einer Bambusfloßfahrt und zu einem Besuch bei den Aka, einer weiteren Minderheit dieser Gegend. Eines der wenigen Details, die der Tourguide erzählte: Die Aka stammen aus Tibet, ihre Kinder gehen üblicherweise in keine Schule und sie essen sehr gerne das Fleisch von schwarzhaarigen Hunden.
Von diesen Attraktionen gibt es leider keine Fotos, weil der zweite Akku der Kamera im Guest House lag :-(
Samstag, 4. Dezember: Gestern war der "Natur-Tag", heute folgte der "Handwerkstag". Station 1: Eine Seidenfabrik.


In Vietnam hatten wir die Herstellung der weissen Seide kennen gelernt, die thailändische Seide hingegen ist gelb!


Station 2 und 3 waren eine Lackiererei und eine Schmuckfabrik. Beide waren wenig interessant, deshalb gibt es davon keinen Bericht.

Station 4: Eine Teakholzmöbelproduktion. Im Bild oben: Ein Exemplar des Teak-Baumes, lebend. Im Bild unten: Dasselbe, tot :-)


Und das Endprodukt.
Station 5: Eine Sonnenschirmfabrik.






Nach so vielen Produktinformationen konnte Lisa nicht widerstehen, auch einzukaufen. Keinen Sonnenschirm zwar, aber so manches andere ...

Lisa im vorweihnachtlichen Kaufrausch.

Links im Bild: Ari, die die selbe Tour mit Kristina und Lisa gemacht hatte. Rechts im Bild: Der Verkäufer in einem Geschäft, das die Frauen heimgesucht hatten. Beide freuen sich ungemein über das Ergebnis von Aris erfolgreichem Handeln.

Eine Prozession zu Ehren des thailändischen Königs Bumiphol (Rama IX), der am nächsten Tag seinen 84. Geburtstag feierte. Er und Queen Elisabeth/GB sind übrigens die beiden am längsten amtierenden Staatsoberhäupter der Welt ...
Am Ende des Tages wollten sich Kristina und Lisa wieder eine Portion Wohlfühlen gönnen, doch es sollte nicht wirklich sein.

Der Massagesalon ähnelte mehr einem Spital ...

... weshab LIsa & Kristina herumscherzten, welche Operation ihnen nun bevorstünde. Das sterile Ambiente hatte nicht zu wenig versprochen. Beide berichten, dass sowohl das Verhalten der Masseusen, als auch die Behandlung selbst, unter jeder Kritik waren. Nix mit Wohlfühlen ... :-(

Zum Trost gönnten sie sich eine Tanzsession bis 5 Uhr früh!
Sonntag, 5. Dezember:
Tagwache war trotzdem früh :-) Die Tour führte zum ältesten Tempel von Thailand namens Wat Chiang Mai.




Zum Abschluss der Tour riskierten Kristina und Lisa noch eine Massage, diesmal von ehemals inhaftierten Frauen, die im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms als Masseusen arbeiten können.

Der Gesichtsausdruck täuscht nicht: DIESE Massage haben beide sehr genossen!

Hinter diesen bunten Mauern haben die Masseusen Jahre verbracht - und damit endet der Chiang Mai-Rückblick. Am Abend flog Kristina zurück nach Bangkok, wo sie zum vierten Mal innerhalb von sechs Wochen landete :-) (Von den Philippinen kommend, vom Seminar in Österreich zurückkommend, aus Vietnam kommend und eben nun :-)
Robert holte sie vom Flughafen ab, gemeinsam verbrachten sie eine Nacht in Bangkok, besorgten am 6. Dezember die Bahntickets für die Fahrt nach Singapur und fuhren dann nach Koh Samet zurück.
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