Heute Nachmittag, nach dem Unterricht der Burschen, wollten wir die örtliche Brauerei "Cambrew" besichtigen. Der Rezeptionist unseres Hotels rief dort an und berichtete, dass man jeden Mittwoch von 15:30 bis 17 Uhr eine Führung machen könnte, inklusive Freibier. Passte genau. Also rein ins Tuktuk und eine Viertel Stunde hingefahren.
Jedoch: Als wir am Eingang sagten, dass wir jetzt gerne eine Besichtigung machen wollten, meinte der Security Guard, dass wir einen Ausweis benötigten und wo wir den bekommen würden, wisse er nicht. Großes Rätselraten unsererseits ...
Unser Tuktukfahrer rief den Rezeptionisten unseres Hotels an, der Security Guard telefonierte mit jemand in der Brauerei und nach einigem hin und her kam ein freundlicher Mann heraus und hieß uns, mitzukommen.
Er erklärte uns, dass es seit drei Jahren keine Führungen mehr gebe, dass der Mittwoch-Termin nur mehr für Geschäftsfreunde der Brauerei gelte und da wir jetzt schon hier seien, könnten wir einfach ein paar Bier im Meeting Room trinken :-)
So geschah es dann auch, da wir schon mal hier waren :-) Der nette Mann stellte sich als Miteigentümer unseres Hotels heraus, der gerade zwei Bekannte aus Litauen in der Brauerei mit Bier verwöhnte.
Alles, was im Hintergrund der Bar zu ausgestellt ist, wird bei Cambrew erzeugt und abgefüllt: Ein paar lokale Biersorten wie das bekannte Angkor Bier (Motto: "Our country, our beer"), Carlsberg und Pepsi Cola.
An der Wand des Meeting Rooms hängen ein paar historische Fotos der Brauerei - das genaue Datum der Aufnahmen ist nicht zu ersehen.
Rechts oben in diesem Bild ist der ein Schriftzug zu sehen: "... survie de Kampuchea", "... Überleben von Kampuchea". Das gibt einen Hinweis darauf, von wann die Aufnahmen stammen: Denn in der Neuzeit hieß Kambodscha nur zwischen 1975 und 1979, dem Schreckensregime unter Pol Pot, "Kampuchea".
Nach diesem Ausflug machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Hafen von Sihanoukville, der einen recht beschaulichen EIndruck macht.
Am Rückweg schauten wir uns noch schnell den "Central Market" an.
Er wurde, wie unser Tuktukfahrer berichtete, erst vor einem Jahr generalsaniert.
Am Abend gingen wir wieder auf den Strand zum Abendessen ...
Open air Küche.
Zwei Burschen boten vor dem Lokal eine Feuershow.
Morgen ist unser letzter Tag in Sihanoukville und wenn das Wetter mitspielt, werden wir am Nachmittag nach dem Unterricht der Jungs an den Strand gehen und die im Wasser schwimmenden Kletterburgen ausprobieren (siehe den gestrigen Eintrag)!
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