Montag, 20.9.: Wir sind durch eine steppenartige Gegend bis Ica gefahren. Die Stadt liegt mitten in der Wüste und in der Nähe kann man mit großen Buggies über die Dünen düsen und mit Snowboards abwärts sausen.
Dienstag, 21.9.: Gedacht, getan, es war ein besonderes Erlebnis. Der Buggy fuhr ur schnell die Dünen rauf und runter, wie bei einer langen Hochschaubahnfahrt! Während der Fahrt war Fotografieren nicht möglich, es rüttelte zu sehr :-)
Nachdem wir ca. 1/2 Stunde über die Dünen gerast sind, machen wir uns hier schon bereit zum Snow-, bzw. Sandboarding ...:
Nach 1,5 Stunden war der Spaß vorbei und wir machten uns wieder auf den Weg Richtung Machu Picchu.
Das nächste Ziel für einen kurzen Aufenthalt war Nasca, wo man die bekannten und mysteriösen Linien sehen kann. Welche Bedeutung sie haben, ist völlig unklar, die Spekuationen reichen von astronomischen Aufzeichnungen bis zu Signalen für außerirdische Besucher.
Von diesem Turm aus bekommt man eine Idee, wie die Linien von hoch oben aussehen:
Danach legten wir eine Kaffeepause im Zentrum von Nasca ein ...
Danach gings schon etwas in die Berge ...
Wir übernachteten in Puquio in einem simplen Hostel - wenn Ihr das seht, könnt Ihr nachvollziehen, dass es in diesen Herbergen kein Internet gibt :-)
Links im Bild das Hostel, rechts eine der unzähligen "Pollerias", wo man nur Hühnchen mit Reis, Pommes Frites und Salat bekommt.
Mittwoch, 22.9.: Nun gings wirklich bergauf in die Anden ... wir erreichten eine Höhe über dem Meer von unglaublichen 4.600 m!
Je höher wir kamen, desto mehr merkten wir die Höhenkrankheit - Schwindel, etwas Atmenot und Severin klagte auch über eine starke Übelkeit. Also folgten wir der peruanischen Tradition und besorgten uns schnell einen Tee von Cocablättern:
Und wir kauften um ein paar Cent ein Sackerl mit getrockneten Cocablöttern zum Kauen. Ein paar Minuten später merkten wir schon die lindernde Wirkung!
Danach gings zu unserer Erleichterung wieder abwärts bis auf unter 3.000 m, besonders Severin freute sich darüber und hatte sich bald wieder erholt.
Auch in geringerer Höhe war die Aussicht immer sehr beeindruckend. Die Straßen sind übrigens ganz hervorragend, sogar besser als in Mitteleuropa. Stellenweise konnten wir mit über 100 km/h entlangbrausen, ohne dass es gefährlich war.
Schließlich übernachteten wir in Abancay, knapp 200 km vor Cusco, hatten also noch einen Tag bis Machu Picchu!
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